Meine Bücher 2017

Veröffentlicht am 8. Januar 2018
Lesezeit ca. 7 Minuten

Ende 2016 habe ich, für mich untypisch, beschlossen mir für 2017 einen Vorsatz zu fassen. Ich wollte mehr lesen.

Eine genaue Anzahl an Büchern habe ich mir nicht vorgenommen, aber ich wollte mehr Zeit mit analogen Texten als mit digitalen verbringen und nicht nur Artikel, sondern zusammenhängende Bücher zu Themen lesen.

Neben diesem Vorhaben wollte ich auch mein Leseverhalten tracken und meine Lesegeschwindigkeit verbessern. Dazu habe ich mir eine passende iOS-App gesucht. Nach etwas Recherche ist meine Wahl auf Leio gefallen. Diese kostenlose App lies ich immer mitlaufen während ich gelesen habe. Zugegeben, im Urlaub am Strand musste ich die Lesezeiten nachtragen, da ich keine Lust hatte mein Smartphone mit in den Sand zu nehmen.

Außerdem musste auch ein Bücherregal her. Sehr zur Freude meiner Frau.

Aber nun genug zu den Rahmenbedingungen, die ich mir schaffen wollte (und mit denen ich mich oft mehr aufhalte als mit der Sache selbst).

Gelesen habe ich 2017 dann genau 8 Bücher (im Bücherregal sind allerdings mehr als die 8 gelandet). Das klingt nicht nach viel, aber für jemanden, der täglich mehrere Artikel zu Themen digital konsumiert war das ein Start von 0 auf 100 (oder 8, wie man es nimmt).

Thematisch habe ich mich hauptsächlich mit Reiseberichten und dem Thema Leiterschaft beschäftigt. Gelesen habe ich folgende Bücher.

Smalltalk: Die Kunst des stilvollen Mitredens

Wir leben in einer Zeit, in der alles ständig erklärt wird und wir dennoch zunehmend ahnungslos sind.
Smalltalk von Alexander von Schönburg (Seite 8)

Ein wirklich amüsantes Buch von Alexander von Schönburg, das mehr mit Anekdoten als mit Tipps zum Thema Smalltalk aufwartet. Liest sich gut und bringt zwischen den Zeilen doch einige gute Einstiegsmöglichkeiten ins Thema Smalltalk vor allem auf Parties mit.

Es wird aber vor allem vor vielen Fauxpas gewarnt, die es in Sachen oberflächlicher Einstiegsgespräche gibt. In Erinnerung bleiben mir ehrlich gesagt nur wenige Themen, die man unbedingt meiden sollte und der Tipp auf einer Party auf die man nicht passt einfach die Rolle des Beobachters zu übernehmen.

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Es ist nicht schwer, ihr Held zu sein

Es ist nicht schwer, ihr Held zu sein war übrigens nicht der Arbeitstitel des Buchs. Mein Vorschlag lautete: Wie man es schafft als Ehemann kein Kotzbrocken zu werden.
Es ist nicht schwer, ihr Held zu sein von Doug Fields (Seite 10)

Das zweite Buch in diesem Jahr ist von Doug Fields und behandelt den Umgang in einer Ehe. Es wird zum größten Teil der Part des Ehemanns in der Ehe beleuchtet und verschiedene Alltagsthemen bearbeitet.

Das Buch habe ich innerhalb zwei Nachmittage gelesen, aber den Inhalt zu erfassen und die Situationen und vor allem die richtigen Reaktionen auf meinen gelebten Alltag zu übertragen dauert doch noch einiges länger.

Als Mann hat man es doch nicht so leicht, wenn man seine Frau in dem unterstützen möchte wie sie ist und wie Gott sie geschaffen hat. Ich sage nur Lebensaufgabe…

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Wie man Freunde gewinnt

Ein Standardwerk  des zwischenmenschlichen Umgangs von Dale Carnegie und mein erstes Buch zum Thema „Menschenführung“ im weitesten Sinne.

Über dieses Buch wurde so viel geschrieben, dass ich darüber nicht auch noch viele Worte verlieren muss. Sagen kann ich aber, dass einige Herangehensweisen in meinem beruflichen Alltag schon sehr hilfreich waren.

Den Tipp das Buch monatlich nochmals durchzugehen habe ich nicht befolgt. Dazu fehlt mir einfach die Zeit, aber ein zweites Mal werde ich das Buch sicherlich lesen.

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Couchsurfing im Iran und in Russland

Lässt du dir einen Bart wachsen? Bringst du mir einen Teppich mit?
Couchsurfing im Iran von Stephan Orth (Seite 11)

Die beiden nächsten Bücher fasse ich an der Stelle zusammen, da der Autor derselbe ist. Der deutsche Autor und Ex-Spiegel-Redakteur Stephan Orth beschreibt in diesen beiden Büchern seine Couchsurfing Reisen durch den Iran und Russland. Er tut dies auf so persönliche und mitreis(s)ende Weiße, dass man das Gefühl hat selbst an den Orten gewesen zu sein.

Man lernt die Menschen, die er trifft kennen und erhält in beiden Büchern Eindrücke fern von Schubladen und Vorurteilen und möchte nach dem Lesen selbst einmal in den Iran zum Urlaub machen fliegen (was meine Frau eventuell nicht ganz unberechtigt abgelehnt hat).

Seine Bildhafte Sprache hat mich auch dazu veranlasst gegen Ende des Jahres ein weiteres Buch von ihm zu lesen, aber dazu weiter unten mehr.

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Leadership: Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien

Ein weiteres Buch zum Thema Leiterschaft, das ich 2017 gelesen habe. Der Autor John C. Maxwell war Leitender Pastor einiger großen Gemeinden in den USA und hat drei Unternehmen gegründet und führt diese inzwischen Vollzeit.

Er berichtet aus einem riesigen Erfahrungsschatz über das Leiten von kleinen und großen Gruppen und bringt in den kurzen Kapiteln 21 Führungsprinzipien Nahe.

Neben „Es ist nicht schwer ihr Held zu sein“ war das das wichtigste Buch für mich im vergangenen Jahr. Es hat mir geholfen Gruppenkonstellationen und Führungsrollen um mich herum besser zu verstehen und hat mir einige wichtige Denkanstöße für die kommenden Jahre gegeben.

Als Leiter oder Führungskraft zu wachsen ist etwas, das dauert und viel Kraft und Bereitschaft zu Lernen abfordert. Trotzdem ist es lohnenswert, weil man auf diese Weise Menschen (hoffentlich positiv) prägen kann und weiter LeiterInnen heranziehen kann.

Dieses Buch hat mich motiviert im Jahr 2018 weiter Bücher zum Thema Leiterschaft zu lesen.

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The Travel Episodes: Geschichten von Fernweh und Freiheit

Durch die beiden Bücher von Stephan Orth (und den Amazon Algorithmus) war ich motiviert mir noch ein weiteres Reisebuch zu kaufen. Dieses Buch Johannes Klaus (und diversen anderen Autoren) beinhaltet eine Sammlung von Reiseberichten aus aller Welt.

Leider fehlen mir bei den meisten Geschichten wirklich persönliche Einblicke. Vieles bleibt nur eine Beschreibung von Erlebnissen ohne in die Gefühlswelt der Reisenden Einblick zu bekommen. Gerade diese Tatsache hat es mir sehr schwer gemacht das Buch bis zum Ende zu lesen…

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Opas Eisberg: Auf Spurensuche durch Grönland

Mein letztes fertiggelesenes Buch für 2017 war ein weiteres Buch von Stephan Orth. Wieder beschreibt er eine Reise, diesmal mit seiner Familie durch das unwegsame Grönland auf den Spuren seines Opas.

Wieder beschreibt er sehr detailliert seine Gefühlswelt auf der Reise. Wieder lernt man die Menschen um ihn herum kennen und lieben, fühlt richtig mit (ihr seht schon, ich bin ein großer Fan…).

Leider packt mich das Eis nicht so, deshalb wurde es gegen Ende auch etwas schleppend. Aber was liest man nicht alles bis zum Ende um sein Ziel für 2017 zu erreichen…

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Ausblick auf 2018

Schon in den ersten Tagen 2018 habe ich mich mit ein paar Büchern eingedeckt und angefangen zu lesen. Ich glaube 2018 werde ich noch einige Bücher mehr (und einige digitale Artikel weniger) lesen. Themen wieder Leiterschaft bzw. zwischenmenschlichen Umgang und ein paar Bücher zum Thema Kreativität.

Hoffe in einem Jahr wieder einen Bericht mit 8+ Büchern abgeben zu können….Diesmal ganz ohne gute Vorsätze, einfach weil Lesen Spaß macht!